Maklerprovision

Wie berechnet sich eine Maklerprovision?

Rechenbeispiel bei einer Vermarktung über einen Immobilienmakler:

 

Kauf

(6% Maklerprovision,

zzgl. 19% MwSt.)

Miete

(2 Kaltmieten Maklerprovision,

zzgl. 19% MwSt.)

Eigentumswohnung

Wert  EUR 180.000 = EUR 12.852 Maklerprovision

EUR 700 Kaltmiete = EUR 1.666 Maklerprovision

Einfamilienhaus

Wert EUR 400.000 = EUR 28.560 Maklerprovision

EUR 1.300 Kaltmiete = EUR 3.094 Maklerprovision

 

Eine Maklerprovision bzw. Maklercourtage wird in der Regel vom Käufer und Verkäufer getragen. Zum Teil werden beim Verkauf auch nur die Verkäufer vertraglich zur Zahlung der gesamten Provision verpflichtet. Bei einer Vermietung gilt das Bestellerprinzip. Dies bedeutet, dass der Besteller, in der Regel der Vermieter die vollständige Provision zu zahlen hat.

Die Provision teilt sich in Deutschland für den Käufer und Verkäufer einer Immobilie wie folgt auf:

Bundesland

Provisionssatz zzgl. MwSt.

Anteil Käufer

Anteil Verkäufer

Baden-Württemberg

6

3

3

Bayern

6

3

3

Berlin

6

-

6

Brandenburg

6

-

6

Bremen

5

-

5

Hamburg

5

-

5 (ggf. Aufteilung mit dem Käufer)

Hessen

5

-

5

Mecklenburg-Vorpommern

5

2

3

Niedersachsen

6

3

3

Nordrhein-Westfalen

6

3

3

Rheinland-Pfalz

6

3

3

Saarland

6

3

3

Sachsen

6

3

3

Sachsen-Anhalt

6

3

3

Schleswig-Holstein

5

2

3

Thüringen

6

3

3

(Alle Angaben ohne Gewähr)

Innerhalb der Bundesländer kann es bei dem Provisionssatz und der Aufteilung der Maklerprovision zwischen Käufer und Verkäufer zu geringen Abweichungen kommen.

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